Kategorie: Dienstleister

  • Business Central – Erfolgreiche Implementierung

    Business Central – Erfolgreiche Implementierung

    Wie es ablaufen sollte?

    • Mit einer umfassenden Business Analyse werden ihre Prozesse erfasst, obsolete Prozesse frühzeitig erkannt, Optimierungen werden vorgeschlagen.
    • Die Analysen werden genau protokolliert und dokumentiert.
    • Die Datenmigration wird detailliert vorbereitet, die Altdaten werden zuvor gesichtet, bereinigt, korrigiert.
    • Die Buchhaltung wird genau besprochen, Kontenplan, Buchungsgruppen und dgl. Die Einrichtung wird entspechend vorbereitet.
    • Die Berichte werden besprochen, Layout und Informationen definiert.
    • Nötige Anpassungen werden erörtert.
    • Ein Testsystem wird aufgesetzt, die Basis Einrichtung inkl. Fibu wird umgesetzt, ein wesentliches Set an Echtdaten wird übernommen, die Mitarbeiter des Kunden arbeiten damit, um das System kennenzulernen.
    • Die besprochenen Anpassungen bei den Tabellen, Formularen, Berichten werden umgesetzt und getestet. Erforderliche Änderungen werden übernommen und ebenfalls getestet.
    • Termine werden eingehalten, Hindernisse und Verschiebungen werden zeitgemäß bekanntgegeben.
    • Das Projektmanagement arbeitet agil, Tasks werden in einem passenden Tool wie Jira oder MS Planner verwaltet.
    • Nach erfolgreichen Tests mit dem Testsystem wird das Produktivsystem aufgesetzt, die Anpassungen (Tabellen, Formulare, Berichte, Schnittstellen) werden eingespielt, die Einrichtung incl. Fibu durchgeführt, die Datenmigration wird vorbereitet und Schritt für Schritt die Datenbank aufgebaut, die Eröffnungsbilanz eingerichtet, Abnahmetests schließen den Vorgang ab, der GoLive wird einige Tage bis Wochen begleitet, notwenige Änderungen und Korrekturen durchgeführt.

    Wie es meist abläuft?

    Gerade beim Starten einer ERP Einführung werden manchmal viele Fehler gemacht, bei kleineren Firmen im Besonderen. Budget und Zeit werden deutlich überschritten, Anforderungen werden nicht erfüllt.

    Warum?

    • Der aktuelle Software Partner nimmt das Projekt zu wenig ernst.
    • Unerfahrene Junior Berater übernehmen das Projekt.
    • Es wurde keine oder eine unzureichende Business Analyse durchgeführt.
    • Das Projektmanagement hat schlichtweg versagt.
    • Anforderungen werden nicht oder schlampig umgesetzt.
    • Termine werden nicht eingehalten.
    • Der Berater ist oft nicht erreichbar, hält keine Zusagen ein.
    • Die behaupteten Ergebnisse sind nicht nachvollziehbar.
    • Das Vertragswerk benachteiligt den Kunden erheblich.
    • Die Basis Einrichtung, speziell die Fibu Einrichtung wird schlampig umgesetzt.
    • Die Altdaten werden vor der Übernahme nicht bereinigt und korrigiert.
    • Bei der Datenmigration wird unsauber gearbeitet, Folge sind Fehler bei den importierten Daten.
    • Es wird viel zu wenig getestet.
    • Die Mitarbeiter des Kunden werden viel zu wenig eingebunden.

    Folgen

    • Ärger mit dem Partner und der Software dauert oft Jahre.
    • Ein Partnerwechsel wird kaum in Betracht gezogen, da das Risiko als zu hoch eingeschätzt wird.

    Haben Sie Fragen? DFK-Consult hat die Antworten, der Spezialist für SMB Apps, Dynamics 365 Business Central und Dynamics Nav.

    Kontakten Sie per Kontaktformular.

    cheers

  • Business Software für KMU

    Business Software für KMU

    Enterprise Systeme

    Oft wird behauptet, dass Business Software wie Business Central für KMU geeignet ist, dh. auch für kleine Unternehmen. Das stimmt einfach nicht. BC ist in erster Linie für große Unternehmen und Unternehmensgruppen eine geeignete Software, teils auch für den Mittelstand, aus vielen Gründen. Das kann man über alle ERP Systeme sagen.

    Dazu kommt Unternehmen egal welcher Größe kaufen ERP Systeme ausschließlich von großen Software Partnern, niemals von kleinen oder gar von Einzelunternehmern. Es ist egal wieso das so ist. Fakt ist, dass man als Einzelunternehmer sich Leads kaufen kann. Das bringt nichts, das wird nichts.

    Business Software für KMU

    + Für einen Einzelunternehmer kommen große Unternehmen als Kunden nicht infrage, daher macht BC als Geschäftsmodell keinen Sinn.

    + Die Suche nach geeigneten Alternativen hat ergeben, dass SevDesk, Prosaldo und einige andere Systeme geeigneter Ersatz sein könnten.

    + Der Umstieg wird viel Arbeit. Die Leads kann ich mit einfacheren, schlankeren Business Apps wahrscheinlich besser bedienen.

    + Dh. wieder umstellen, viel lernen, Homepage wieder neu gestalten.

    cheers

  • Es muss kein ERP sein

    Es muss kein ERP sein

    Die alten Tools tuns nicht mehr

    🎃 Wie bildest du in deinem Unternehmen die Geschäftsprozesse ab? Mit einer kleinen Auftragsbearbeitung oder mit Excel und schreibst die Rechnungen in Word? Die Lagerlisten werden auch mit Excel erstellt, ausgedruckt, dann wird alle paar Monate gezählt? Geht alles, warum nicht. Ist es zufriedenstellend? Eher nicht. Sicher passieren viele Fehler. Wenn man schnell was sucht, Kontaktdaten, letzte Verkäufe, Lagerstände und dgl. … das kann schon aufwendig und frustrierend sein.

    🎃 Manche verwenden oft eine alte Software, 10 bis 15 Jahre alt. Naja, läuft noch immer, irgendwie, aber die Lizenzen laufen bald aus oder sind schon ausgelaufen. Es gibt keinen Support mehr, keine Updates mehr, die Herstellerfirma existiert nicht mehr. Wie weiter machen? Dann solls auf einmal schnell gehen, in wenigen Monaten kann nur mehr schlecht oder gar nicht mehr weitergearbeitet werden. Ein neues System muss her, schnell. Nur welches und mit welchem Softwarepartner? Mit einem Kumpel, einem Bekannten: Natürlich, was sonst. Das ist immer die schlechtest mögliche Entscheidung und der schlechtest mögliche Rahmen für ein Softwareprojekt.

    Neue Software muss her

    🎁 Ein ERP System ist vielleicht die Lösung, aber bringt das überhaupt was und wenn ja nur welches? Da gibt es die“gratis“ Open Source Systeme ERPNext, Odoo, JTL, und ein paar andere. Moderne Cloud only Systeme sind Weclapp, Myfactory, Xentral, uvm. Große ERP Systeme mit langer Historie gibt es von Oracle, SAP, Sage, IFS, Infor, Abas, Microsoft, usw. Dann gibt es noch die kleinen Systeme, die eher Buchhaltungssoftware bzw. Kassenlösung sind, aber auch eventuell ein CRM dabei haben… und bringt das überhaupt was? Ist eine Custom Lösung zB. auf Basis eines Baukastensystems wie Ninox eine Möglichkeit? Ja, klar, warum nicht.

    Software Partner und Entscheidungen

    🧨 Mit welchem Software Partner bzw. Berater soll man das machen oder noch besser, irgendwas runterladen, Lizenzen kaufen, selber machen!! Das ist die Idee!! Da erspart man sich extrem viel Geld, soll das doch irgendein Student bzw. junger Mitarbeiter machen, die sind ohnehin alle technikaffin.

    🪖 Tja, alles schon erlebt, alles schon gehört. Nur auf die Kosten schauen, das Software Projekt irgendjemandem übergeben, der keine Kenntnisse, keine Erfahrung hat, weder mit dem Thema ERP noch mit dem Tool ist immer fatal und kostet am Ende sehr, sehr viel Geld. Nachdem am Ende nichts funktioniert und die Software total falsch eingerichtet wurde, alles unnötig kompliziert ist, kein Mitarbeiter eingeschult ist, weil das Management einfach eine sehr schlechte Entscheidung getroffen hat, ist es sehr unfair, wenn ein Externer, etwa ein Freelancer, die Fehler und Versäumnisse und auch den Ärger ausbaden muss. Auch wurde oft von Anfang an der falsche Software Partner ausgewählt, falls überhaupt. Meist ist es ein Bekannter, ein Kumpel. DAS ist das schlechteste Kriterium überhaupt: Den kennt man, wurde mir empfohlen.

    Fragen

    🙆‍♂️ Generell: Wozu eigentlich ein neues Software System? Klingt nach Ärger, Streß und viel Geld. Man hört über derartige Projekte nur furchtbare Dinge. Wieso? Siehe obiger Absatz.

    ⛰️ Fast immer wird der Ankauf und das dafür nötige Software Projekt unterschätzt, sowohl von den Kosten, Aufwand, Zeit, Komplexität, Streß, Umfang, Anforderungen, usw., leider…

    😁 Wie sind deine Erfahrungen? Wie und womit arbeitest du in deiner Firma? Schon mal ein größeres Software Projekt (mit) durchgeführt? Schon mal mit Freelancern zusammengearbeitet?

  • Softwareauswahl – Partnerwahl

    Softwareauswahl – Partnerwahl


    🥇 Worauf kommts an

    Die Auswahl eines passenden Softwarepartners. Worauf sollt man achten?

    Der Softwarepartner muss verlässlich, kompetent, erfahren und genügend verfügbar sein. Nur wie stellt man das fest? Die Homepage kann ein Hinweis sein, ist aber reines Marketing. Das sind keine Fakten. Weitere Details dazu weiter unten.

    Das Erstgespräch

    Das Kennenlernen muss auf Augenhöhe erfolgen. Weder Interessent noch Anbieter sollten sich grob, arrogant und herablassend verhalten. Andernfalls sollte man es gleich lassen. Eine Zusammenarbeit funktioniert nur partnerschaftlich und mit Respekt.

    Beim Kennenlernen bespricht man die wesentlichen Punkte. Dabei sollte man feststellen, ob der Softwarepartner zuhört und konkrete, passende Vorschläge macht. Arroganz, Überheblichkeit, herablassendes Verhalten und geringe Verfügbarkeit sind keine Zeichen von Kompetenz und Eignung, sondern das Gegenteil. Der Kunde sollte gut vorbereitet ins Gespräch gehen, klar formulieren was benötigt wird. Fragen des Anbieters sollten klar und vollständig beantwortet werden. Es sollte aber auch nicht übertreiben werden. Ein 100-seitiges Anforderungsdokument liest sich niemand durch.

    Nicht nur der Partner muss verlässlich, kompetent, erfahren und genügend verfügbar sein. Auch der Kunde muss bei einem komplexen Software Projekt ein verlässlicher Partner sein, der verfügbar ist, Mails und Telefonate zeitnah beantwortet, die Rechnungen pünktlich bezahlt. Ansonsten scheitert das Projekt sicher und alles geht von vorne los: Zeit- und Geldverschwendung.

    Nach dem Kennenlernen schickt der Anbieter eine grobe Kostenschätzung. Auf dieses sollte der Interessent zumindest reagieren. Bei Interesse wird das Angebot besprochen und eventuell angepasst. Weitere Schritte werden festgelegt.

    Die passende Software

    Auch hier werden bei der Entscheidung oft schimme Fehler begangen. Wieso? Weil auf die falschen Dinge wert gelegt wird.

    Sie sollten sich fragen, welche Software Sie für welchen Zweck tatsächlich benötigen:

    • Für die Abbildung der Geschäftsprozesse? Aller oder nur spezifische?
    • Ist ein ERP System die richtige Wahl oder eine einfachere Lösung?
    • Suchen Sie sich kompetente Unterstützung. Das ist ein Thema für einen Software Berater, einen Business Analysten, NICHT für einen Unternehmensberater oder noch schlimmer einen Kumpel. Außer wollen ein katastrophales, überteuerertes, nervenzerfetzendes Streß Projekt. Dann ja, klar, machen Sie’s so.

    Das Softwareprojekt

    Viele Manager sind beim Gedanken an ein Softwareprojekt genervt. Wichtige Entscheidungen zum Thema Software werden gerne jahrelang verdrängt. Wenn es bereits viel zu spät ist, wird dann herumgestresst, Anbieter werden angeblafft und unrealisitische Forderungen bezüglich Zeitrahmen und Budget gestellt: Das kennzeichnet den schlechten, unfähigen Manager.

    Ein Software Projekt ist eine komplexe, langwierige, nervenaufreibende, kräftezehrende Sache, erfordert viel Konzentration von allen Beteiligten. Egal worums geht, Software Projekt werden von den Kunden immer unterschätzt. Ein Software Projekt läuft nicht nebenher. Es braucht Zeit, genügend Kapazitäten der Mitarbeiter des Kunden für die Besprechung der Anforderungen und zum Testen. Ein Software Projekt dauert immer deutlich länger und ist immer deutlich teurer als geschätzt, egal wer das durchführt.

    🥇 Woraufs nicht ankommt

    Dass der zukünftiger Software Partner ein Kumpel, Bekannter oder Verwandter ist.

    Der richtige „Stallgeruch“ ist kein Kriterium, Sympathie ist kein wesentliches Kriterium. Diese Kriterien haben nichts mit Kompetenz, Erfahrung und Zuverlässigkeit zu tun. Vertrauen sollte man auf anderen Dingen aufbauen. Vertrauen kann eine Basis sein, emotionslose Professionalität ist deutlich besser.

    Auch das Budget sollte kein allzu wichtiges Kriterium sein. Der billigste Anbieter ist meist nicht der Beste, der Teuerste auch nicht.

    In all diesen Fällen kommt es zum Scheitern des Projekts, teils hohen Geldverlusten, unnötigem Streß und Ärger. Viele CEOs fällen gerade bei Software- und Partnerauswahl extrem schlechte Entscheidungen, lassen sich immer von den Falschen, den Blendern, den Kumpels beeindrucken. Das Kleinhirn alleine entscheidet fast immer.

    „Große Softwarepartner sind besser“?

    Von wegen. Das sind immer die Ersten, die ihre Kunden links liegen lassen, nicht bemüht sind, oft katastrophale Arbeit leisten, viel zu lange brauchen, viel zu teuer sind, nicht erreichbar sind, Tickets/Anfragen dauern 3 Monate und mehr!

    🥇 Informiere Dich hier und fälle eine gute Entscheidung.

  • Umstieg auf Linux für Unternehmen

    Umstieg auf Linux für Unternehmen

    Der Windows 10 Support endet mit 10/25. Windows 11 ist nicht mal eine Überlegung wert. Gründe dafür gibts genug, Artikel darüber ebenfalls.

    Höchste Zeit für einen Wechsel der Unternehmenssoftware, des Betriebssystems, eigentlich der gesamten lokal installierten Software, client und serverseitig. Klingt schlimm? Nicht wirklich.

    Immer mehr Software läuft im Browser, viele Apps sind Cloud basiert. Damit ist das Client Betriebssystem mittlerweile völlig egal. Dazu kommt das MS Office incl. Outlook und Teams als Online Version verfügbar ist. Sie verlieren daher keine Zugriffe, müssen sich kaum umgewöhnen.

    • anduinos_blender Umstieg auf Linux für Unternehmen
    • anduinos_office Umstieg auf Linux für Unternehmen
    • anduinos_steam Umstieg auf Linux für Unternehmen

    Was bietet sich an? Linux! Was sonst. Welches Linux? Es gibt mehr als ein Linux??? Ja, man nennt das Distributionen. Das ist aber nicht so wichtig. Es geht nur um die Benutzerführung, die Ähnlichkeit zu Windows, um den Umstieg zu erleichtern. Da bietet sich Linux Mint an.

    Clientseitig ist der Wechsel sehr einfach, dazu spart man sich jede Menge Geld für Lizenzen. Man bekommt vorallem ein wirklich stabiles System, kein Ärger mehr mit den Updates, die alles ruinieren. Die Linux Clients können sich leicht an einem Windows Server mit AD anmelden. Serverseitig muss man sich die Sache genauer ansehen. Wenn Sie keine eigenen Server verwenden, sondern überwiegend Cloud basiert arbeiten oder die Server hosten lassen, dann gibts da ohnehin kein Thema.

    Linux Mint bietet:

    • Windows ähnliche Benutzeroberfläche
    • Viel vorinstallierte Software, etwa Libre Office, Thunderbird, etc.
    • Spitzen Hardwareerkennung auch für neue Hardware
    • PlayOnLinux zum Starten von Windows Apps

    Sie wollen mehr darüber wissen, überlegen umzusteigen? Mit DFK-Consult kriegen sie das gebacken.

    Zum Thema Umstieg gibt es viele Artikel, Anleitungen, Videos und Erfahrungsberichte. Hier eine Schritt für Schritt Anleitung. Es zahlt sich aus – der Umstieg und das Durchlesen. 😉